Panoramaaufnahme von Bamberg mit mehreren Kirchtürmen im Hintergrund und einem Feld mit Bäumen im Vordergrund.
Neues von Kolping-Bildung in Ober- und Mittelfranken
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Eine Ära geht zu Ende

12.12.2024

Wolfram Kohler nach 30 Jahren als Vorstand des Kolping-Bildungswerks in den Ruhestand verabschiedet

Nach 30 erfolgreichen Jahren an der Spitze des Kolping-Bildungswerkes im Erzbistum Bamberg verabschiedete sich Wolfram Kohler in den wohlverdienten Ruhestand. Bei der traditionellen Jahresschlussfeier im Welcome-Hotel Bamberg würdigten Kolleginnen und Kollegen, Partner und Weggefährten die Leistungen des scheidenden Geschäftsführers und Vorstands. Dabei wurde betont, dass Kohler das Unternehmen mit visionärer Weitsicht, strategischem Geschick und unermüdlichem Engagement durch viele Herausforderungen und Erfolge geführt habe. Seit seinem Amtsantritt im Jahr 1994 prägte Kohler das Unternehmen nachhaltig. Unter seiner Führung wurden bedeutende Projekte realisiert, neue Geschäftsfelder erschlossen und die Unternehmenskultur gestärkt. Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Simon verglich Kohler in seiner Würdigung mit einem Kapitän eines Lastenkahns auf dem Main. Dieser habe in den Anfangsjahren Kohlers als Geschäftsführer ausgereicht, aufgrund neuer Aufgaben und der Eröffnung neuer Bildungszentren musste auf ein größeres Transport- und Frachtschiff umgestiegen werden. Besonders hervorgehoben wurde das Engagement Kohlers in Bezug auf die Arbeit mit Flüchtlingen und seine weiteren Tätigkeiten als Vorstandsmitglied im Verband der Kolping-Bildungsunternehmen Deutschland. Die Folgen der Coronapandemie brachten ab 2020 neue Aufgaben, zum Glück jedoch keine großen Einbrüche, sondern gesicherte Ergebnisse. Simon blickte auch in die Zukunft, in der es eine Stiftung Kolping-Bildungswerk Franken geben soll, in der das Kolping-Bildungswerk Bamberg und Würzburg zusammenarbeiten werden. Wolfram Kohler wird hierbei in einem Stiftungsgremium sein Wissen weitergeben und ehrenamtlich mitarbeiten. Zum Abschluss wünschte der Aufsichtsratsvorsitzende im Namen der Mitarbeitenden und persönlich Kohlers Nachfolger Dirk Liebherr einen erfolgreichen Start in das Amt des Vorstands. Der frühere langjährige Aufsichtsratsvorsitzende Professor Manfred Haidl – nach den Worten Kohlers sein „Mentor“ – würdigte den scheidenden Geschäftsführer in seiner Rede als Förster, der den Baum „Kolping“, der Orientierung und Schutz gibt sowie als Versammlungsort dient, pflegt und hegt. Er stellte besonders die Voraussetzungen heraus, die Wolfram Kohler für seine vielfältigen Aufgaben mitbrachte. So sei er belesen, fachlich ausgewiesen in vielen wirtschaftlichen und organisatorischen Bereichen, habe ein glückliches Händchen bei Personalangelegenheiten gehabt und konnte wirtschaftliche Probleme meistern. Die Einrichtungsleitungen der Kolping-Standorte im Erzbistum Bamberg bedankten sich bei Wolfram Kohler unter anderem mit einem KI-generierten Podcast, in dem verschiedene Stationen aus Kohlers Zeit als Vorstand und Geschäftsführer und besondere Eigenschaften aus Sicht der Leitungen wiedergegeben wurden. In seinen Schlussworten bedankte sich Wolfram Kohler bei den langjährigen Weggefährten, Mitarbeitenden und vor allem seiner Familie für die vielschichtige Unterstützung. Er nehme aus den über 30 Jahren mit, dass er für sich eine Lebensaufgabe darin gefunden und die Arbeit ihm eine tiefe Zufriedenheit gegeben habe. Besonders bedeutsam war für ihn die Verbundenheit und die solidarische sowie enge Zusammenarbeit, bei der immer versucht wurde, das beste zu erreichen – trotz aller Höhen und Tiefen. Martina Kuschbert

Wolfram Kohler (links) mit seinem Nachfolger Dirk Liebherr